FC Winterthur

«Wir müssen Charakterköpfe holen»

Nach einer halben Saison als Cheftrainer in der Challenge League zieht Umberto Romano Bilanz – und weist, wie so mancher seiner Vorgänger, auf Mentalitätsdefizite hin.

Die Mentalität seines Teams will Trainer Umberto Romano vor allem verändern.

Die Mentalität seines Teams will Trainer Umberto Romano vor allem verändern. Bild: Heinz Diener

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Umberto Romano, Ihre Bilanz nach 18 Spielen als Chef, 16 in der Liga, zwei im Cup?

Umberto Romano: Unser Auftrag war, die Klasse zu halten. Und nüchtern betrachtet, haben wir das geschafft. Mein Ehrgeiz aber war, dem Spiel der Mannschaft den Stempel aufzudrücken. Das ist zumindest phasenweise gelungen. Wir zeigten ein paar intensive Spiele. Im Cup hatten wir gegen YB zwar mehr Glück als Verstand. Aber gegen den FCB zeigten wir, dass wir spielerisch mithalten konnten – und dennoch schieden wir aus, mit dem Penalty . . . Wir holten in der Meisterschaft in 16 Spielen 23 Punkte, vorher waren es in 20 Spielen 18 Punkte gewesen. Unser Torverhältnis war 26:28, vorher 19:34. Wir schossen also mehr Tore, kassierten aber immer noch zu viele. Wir zeigten attraktive Spiele, was für mich ein wichtiger Punkt ist. Aber ich musste während der Vorbereitung gleichsam eine Vorbereitung machen in taktischer Hinsicht.

Was muss sich ändern?

Die Mentalität, definitiv. Die Haltung jedes Einzelnen zum Beruf, in jedem Spiel und Training. Ein Spieler muss nicht nur Profi sein, wenn er spielt, auch sonst, beispielsweise als Ersatzmann. Wir müssen Spieler holen, die das mitbringen; Charakterköpfe, die auch vorauslaufen, wenns mal nicht so gut geht.

Was sind die Zielsetzungen für die Transfers?

Sicher brauchen wir einen Abwehrchef, einen Aggressivleader, der auch fussballerische Qualitäten hat. Dann für die rechte Flanke eine aggressivere Besetzung. Fürs Mittelfeld etwa einen «Achter», für die Offensive nach Möglichkeit einen Spieler mit etwas mehr Tiefe. Gelingt das, bin ich sehr zufrieden.

Welche Ziele müsste manin der Liga haben?

Der Verein wird sein Ziel gemäss dem Budget vorgeben. Ich aber will eigentlich jedes Spiel gewinnen und möglichst weit vorne mitspielen. Wir wollen unsere Siege aber auch spielerisch erarbeiten, nicht mit Mauern. Das habe ich den Spielern auch schon gesagt, als wir noch Letzter waren. (Der Landbote)

Erstellt: 05.06.2017, 20:58 Uhr

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