Winterthur

Stadtpräsident plant Werbereise nach San Francisco

Der Stadtpräsident wird im Oktober mit einer Delegation des «House of Winterthur» nach San Francisco reisen, um Winterthur als Berufsbildungsstadt zu vermarkten. Die Kosten lägen im üblichen Rahmen.

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Nach der Reise nach Japan vor drei Jahren planen der Stadtpräsident und die in «House of Winterthur» umgetaufte Standortförderung wieder eine Auslandreise, wie «House of Winterthur» am Freitagmorgen mitgeteilt hat. Diesmal aber nicht im kulturellen Rahmen, sondern im Kontext einer Festivalreihe, die Stadt und Kanton Zürich sowie Zürich Tourismus ins Leben gerufen haben.

«Wir wollen Winterthur in einem grossen Rahmen als praxisorientierten Bildungsstandort vermarkten.»Stephanie Haelg, 
House of Winterthur

Unter dem Titel «Zürich Meets San Francisco» sind die drei Institutionen vom 20. bis 26. Oktober in der amerikanischen Westküstenstadt zu Gast. Winterthur konnte sich anschliessen und bestreitet am 24. Oktober im Nobelhotel Kabuki ein Seminar zum Thema Berufsbildung. Titel: «Apprenticeship and the Future of Work».

Stadtpräsident Michael Künzle (CVP) hält eine Grussbotschaft, ebenso die freisinnige Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker-Späh, ein Vertreter der ZHAW diskutiert auf einem Podium mit. Standortförderer Michael Domeisen hält eine Einführung und leitet am Abend zu den Cocktails über.

Eine tragende Rolle spielt zudem Suzi LeVine, die unter Obama als US-Botschafterin in der Schweiz war. Sie engagiert sich schon länger für die Berufsbildung, unter anderem für Austausch von Schweizer und US-Firmen in der Ausbildung.

Winterthur bekannt machen

Was aber nützt dieser Ausflug Winterthur? Stephanie Haelg, die das Projekt beim House of Winterthur leitet, sagt: «Wir wollen an den internationalen Berufsbildungskongress anknüpfen und Winterthur in einem grossen Rahmen als praxisorientierten Bildungsstandort vermarkten.» Das sei einer der Leistungsaufträge des «House of Winterthur. Als Zielgruppe nennt sie Vertreter aus Politik, Bildung und Wirtschaft. «Die duale Bildung ist für die Amerikaner sehr interessant.» Es sei eine Gelegenheit, Winterthur bekannter zu machen und innerhalb von Zürich zu positionieren.

Zu den Kosten will sich Haelg nicht detailliert äussern. «Die Kosten sind in einem Umfang, den wir vertreten können.» Sie und Domeisen würden in der Economy-Klasse nach San Francisco fliegen. Die Unterbringung der Teilnehmer erfolge in unterschiedlichen Hotels.

Künzle betont auf Nachfrage, dass es sich um eine rein berufliche Reise handelt. «Das offizielle Programm ist so dicht, da werde ich keinen Spielraum haben, um San Francisco näher kennen zu lernen.» Für ihn steht ausser Frage, dass sich der Aufwand lohnt. «Wir sind überzeugt, dass wir Winterthur so international positionieren können. Wir dürfen nicht einfach in Winterthur bleiben und warten bis jemand anklopft.» (Landbote)

Erstellt: 12.10.2018, 15:32 Uhr

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